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(Bürger wollen besseren Geldservice)

Leider bestätigen sich die Befürchtungen des Dümptener Bürgervereins über die gravierenden negativen Auswirkungen auf die Bürger von Oberdümpten infolge der Schließung „ihrer“  Zweigstelle der Sparkasse.

Kaum war diese Absicht  bekannt geworden, wies  der Dümptener Bürgerverein  schriftlich die Sparkasse auf die zu erwartenden  Folgen hin. Eine gemeinsame Aussprache fand daraufhin auch statt. Im Ergebnis wurde wenigstens neben dem Geldautomaten ein Drucker für Kontoauszüge zugesagt. Die Praxis zeigt leider, dass  vor allem die ältere Bevölkerung  mit dieser Situation überfordert ist.

Für Oberdümpten ist die Schließung der Filiale ein herber Schlag gegen die Lebensqualität in einer Phase, in der  sich Oberdümpten  durch das Dümpsche Karree und Dümpten23  positiv entwickelt.

 Einige Beschwerden seien genannt wie fehlende Diskretion,  Ausfall der Automaten, zeitweise lange Schlangen, Schwierigkeiten mit der Bedienung, keine  Überweisungsaufträge,  Kontakt fehlt für Rückfragen, langer Weg zur Mellinghofer Str. und dort zu wenig Raum im Geldbereich…

Sollen die Probleme ausgesessen werden oder gibt es noch  Lösungen? Vielleicht eine kleine Filiale im alten Gebäude, mit minimaler Besetzung an wenigen Tagen und Stunden? Oder an bestimmten Tagen und Stunden kommt das Sparkassenmobil. Dies wäre doch einen Versuch wert.

 

Die Sparkasse ist eine „dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts“.  Im Gegensatz zu  einer Bank steht nicht das Erzielen von Gewinnen im Vordergrund. Der Verwaltungsrat, geleitet von Herrn Wiechering, besteht aus 14 Vertretern unserer im Rat vertretenen Parteien. Sie sollten in diesem zusätzlichen  Amt nicht Wohl und  Interessen ihrer Wähler vergessen!

 

Bernd Lüllau

Vorsitzender Dümptener Bürgerverein